Archiv der Kategorie: Neues

Ankündigungen

Vorschau Herbstprogramm 2017

Als Vorschau zu:

  • Johannes von Gmunden – etwa 1380-23.2.1442
  • Georg von Peuerbach – 13.5.1423-8.4.1461
  • Regiomontanus (Joahnnes Müller) – 6.6.1436-6.7.1476

gebe ich ein Hinweis zu einer umfangreichen Zusammenstellung zu diesen Personen und deren Umfeld.

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FH Astros Programm für Sommersemester 2017

Hier das Programm der FH Astros im Sommersemester 2017:060915_CMB_Timeline150

  1. Kosmologie – aktueller Stand, Unsicherheiten, Entwicklungen (Kurt Niel) – Di., 18.4.17, 18 Uhr A2
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  2. Cosmology – state of the art, uncertainties, alternatives (Kurt Niel, in English) – Wed., 31.5.17, 6 pm, A1
    VOSS17_Cosmology2_Print
  3. Entwicklung von Messinstrumenten für den Raumflug – funktionell, autark, strahlungsresistent, langlebig, irreparabel (Dr. Manfred Steller, Institut für Weltraumforschung, Österreichische Akademie der Wissenschaften) – Di., 6.6.17, 18 Uhr A2
  4. Vorerst freigehaltener Termin entfällt – Mo., 26.6.17, 18 Uhr A2.

Frühlingsbeginn 20.3.2017 um 11:29 Uhr

Zu diesem Zeitpunkt durchstößt die Sonnenbahn bei ihrer Beobachtung aus Sicht der Erde (relativer Geozentrismus!) von Süden kommend durch die Ekliptik. Erde, Sonne und Frühlings-/Widderpunkt liegen auf einer Linie. Und damit ist zu diesem Tag auch „Tagundnachtgleiche„.

Aber nicht wirklich: Tatsächlich und damit helligkeitswirklich war am Samstag, 19.3.2017 der Zeitraum zwischen Sonnenauf- und -untergang 12:00 Stunden. Am 20.3.2017 ist dieser Zeitraum bereits 12:08 Stunden.

Weshalb das so ist erläutert kommenden Donnerstag, 23.3.2017, 19:30 Uhr, die Linzer Astronomische Gemeinschaft (LAG) in einem Kurzvortrag durch deren Obmann Herbert Raab auf der Sternwarte (Sternwartenweg 5, 4020 Linz.

Hier ein Zeitraffervideo, wie der Schattenverlauf bei Tagundnachgleiche bei der KEPLERUHR aussieht.

Fachkonferenz „Eye in the Sky“ am 5.10.16 in Marchtrenk

ASE2016 Kongress – Österreichisches Weltraumforum – Stadtgemeinde Marchtrenk

Im Rahmen der internationalen Konferenz der „Association of Space Explorers“ (ASE) 2016 in Wien freuen wir uns sehr, eine Delegation von Experten aus den Bereichen Raumfahrt und Raum-Informations-Systeme – so auch die beiden Astronauten Ernst Messerschmid (DE) und Rick Hieb (USA) – in Marchtrenk begrüßen zu dürfen!

Wir laden Sie herzlich ein, am Mittwoch 5. Oktober 2016 im KULTURRAUM TRENK.S (Kulturplatz 1,  4614 Marchtrenk) ab 14 Uhr mit diesen Experten ins Gespräch zu kommen und einen interessanten Nachmittag zu verbringen! Auf folgendes Programm dürfen Sie sich freuen:

14:00 bis 14:25 Uhr
Prof Kurt Niel, FH Wels, Fachbereichsleiter Mess- u Regelungstechnik
„Astronomische Messtechnik von der Antike bis Brahe/Kepler“

14:30 bis 14:50 Uhr
Astronauten Ernst Messerschmid, Rick Hieb
Satellitenbilder und ihre Aufnahmearten“

14:55 bis 15:15 Uhr
ESA/ESRIN
Anwendungen von Satellitenaufnahmen“

15:20 bis 15:45 Uhr
DI Kurt Pfleger, DORIS
„Flugaufnahmen und möglicher Implementierung von Features (wie sie von DORIS bereits jetzt angewendet werden) in Satellitenbilder“

15:45 bis 16:05 Uhr
Peter Zeil, Senior Consultant & Cofounder von Spatial Services GmbH und Z_GIS, Universität Salzburg
„Copernicus-Programm“ und „satellitengestützten Maßnahmen für humanitäre Hilfe (u.a. Auswertung von Satellitenaufnahmen zur Abschätzung der Größenveränderung in Flüchtlingslagern für Ärzte ohne Grenzen)“

16:05 bis 16:20 Uhr: Pause

16:20 bis 16:45 Uhr
Ing. Erich Meyer, Linzer Astronomischen Gemeinschaft
„Johannes Kepler und die Bedeutung seiner Werke in der heutigen Raumfahrt“

16:45 bis 17:15 Uhr
Präsentation der Kepler-Originale (Kepler’sche Gesetze) durch Dr. Rudolf Lindpointner von der OÖ. Landesbibliothek

17:15 bis 17:30 Uhr: Pause

17:30 bis 18:30 Uhr
Podiumsdiskussion „Satelliten- vs. Flugaufnahmen – sind Synergien nutzbar?“(ESA/ESRIN, DORIS/DI Pfleger, FH Wels/Prof Niel, Spatial Services Z_GIS UNI Salzburg/Zeil)

Wir bitten um Anmeldung per E-Mail unter ct@gemeinsam-marchtrenk.at oder telefonisch unter 07243/21009.

Die Burggespräche des Orion – 13.-15.8.2016

Im niederösterreichischen mittelalterlichen Schloss Albrechtsberg finden die nunmehr VIII. Burggespräche des Orion statt. Drei Tage lang finden Workshops und Vorträge zum Thema Astronomie im engeren und weiteren Sinne statt. Heuer zielen die Workshops auf astronomische Messtechnik:Tycho_instrument_armillary_14

  • Geschichtliche Entwicklung sowie
  • Aktuelles zu Messung von Gravitationswellen.

Bei schlechtem Wetter sind die Workshops nicht betroffen, das Schloss bietet genug Platz. Wie immer gibt es auch gemütlichen Erfahrungsaustausch am Grillfeuer.

Exkursion am 20. Juni 2016 nach Peuerbach

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Die Exkursion mit Bus wird mit folgenden Eckdaten durchgeführt:

  • 14 Uhr: Abfahrt am Campus Wels, Stelzhamerstr. 23, 4600 Wels
  • 15 Uhr: Führung durch das Schlossmuseum Peuerbach durch DI. Friedrich Samhaber („Georg v. Peuerbach und seine Zeit“)
  • 17:30 Uhr: KEPLERUHR (Österreichs größte vertikale Sonnenuhr) beim Neuen Schulzentrum Grieskirchen – Führung durch Erbauer Kurt Niel
  • 19 Uhr: Rückkehr am Campus Wels.

Die Buskosten übernimmt freundlicherweise der FH Förderverein; von den Teilnehmern werden EUR 6,- für die Führung Peuerbach eingehoben.

Zur Teilnahme müssen Sie sich per mail an kurt.niel@fh-wels.at  unter Angabe folgender Punkte bis 10. Juni 2016 anmelden:

  • Name
  • Schüler oder Student oder Erwachsener.

Es sind noch Plätze frei.

Weiter Informationen:

SCHLOSSMUSEUM PEUERBACH

http://www.peuerbach.at/Georg-von-Peuerbach-Ausstellung

Der in der Spätphase des Mittelalters lebende Georg von Peuerbach (1423-1461) war Lehrer des berühmten Regiomontanus und Hofastronom des Kaisers Friedrich III. Er machte das Abendland mit den vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten der Sinusrechnung bekannt und erfand die Klappsonnenuhr mit integriertem Kompass. Nachfolgemodelle dieses kunstvollen Taschenchronometers entwickelten sich zur beliebtesten Taschenuhr und wurden noch bis zum Ende des 18. Jh. gebaut und benützt.

Die Ausstellung gibt Ihnen einen kurzen instruktiven Überblick über die Geschichte der Sternenkunde bis zur Zeit Georgs von Peuerbach und zeigt die damalige enge Beziehung der Astronomie zur Astrologie und Alchemie auf.

KEPLERUHR GRIESKIRCHEN

http://kepleruhr.at

Weshalb GRIESKIRCHEN?

Durch den weithin sichtbaren Bau des Neuen Schulzentrums einerseits und zum Anlass der anstehenden Feier zu 400 Jahre Stadterhebung entstand die Idee, die Wand der Schule passiv zu nutzen. Im Gebäude, an dem die Sonnenuhr errichtet wird, geschieht Bildung: Weitergabe von Wissen, Üben der Beobachtungsgabe, Ableiten von Handlungsweisen aus Wissen und Beobachtung.

Weshalb SONNENUHR?

Die Sonnenuhr ist eines der ältesten Zeitmessinstrumente. Sie beruht auf der Erkenntnis der gleichmäßigen Planetenbewegung. Sie hat sich dadurch als äußerst brauchbares Werkzeug zur Synchronisierung personenübergreifender Arbeitsabläufe gefestigt.

Weshalb JONHANNES KEPLER?

Johannes Kepler ist einer der bedeutendsten Astronomen; er lebte 1571 bis 1630. Ihm gelang die mathematische Beschreibung mehrerer deshalb nach ihm benannten physikalischen Gesetzmäßigkeiten. Gerade zur Zeit der Grieskirchner Stadterhebung 1613 lebte er in Linz und übte den Beruf des Landschaftsmathematikers aus. Dabei hatte er wahrscheinlich mit der Vermessung/Kartographierung Oberösterreichs zu tun und nahm am Akt der Grieskirchner Stadterhebung teil, welche wahrscheinlich im Gasthaus des ersten Bürgermeisters, Christoph Manglburger, den gemütlichen Ausklang fand.